Heimspiel gegen Großhabersdorf

Verfasst am 2 Mai 2026 von Thomas Altrock

Herren 60 Nordliga 2 TSV Lichtenau : TC Großhabersdorf  2:4

Auf Druck der nervigen Mannschaftskameraden hier ein kurzer Spielbericht.

Fortuna war diesmal keine Lichtenauerin, was aber die Leistung unserer Freunde aus Großhabersdorf nicht schmälern soll.

Als Geheimwaffe hatten sie den blutjungen Nachwuchsspieler Peter Hoferichter aufgeboten (Jahrgang 1965), der keinen Respekt vor unserem Oldie Leo hatte. Er spielte seine läuferische Überlegenheit gnadenlos aus, musste aber Leos Kampfgeist und dessen Gegenwehr anerkennen, denn als er zweimal etwas den Fuß vom Gas nahm, holte sich Leo postwendend das Spiel. Wie unser Hartl (Jahrgang 1948) trotz des 1:6/1:6 immer wieder durchzieht ist einfach bewundernswert.

Für den wegen eines unwichtigen Familienurlaubs absenten Erwin (ein finanzielles Nachspiel ist ihm sicher) sprang unser ewig junger Duracellhase Fritz ein. Er lieferte sich mit Helmut Rachinger mal wieder ein episches Match. In Satz eins hatte er den Gastspieler voll im Griff. Seine ungeliebte Linkshändervorhand, cross gespielt, stellte Helmut vor gewaltige Probleme. Nach eine 6:2 riß dann der Faden und Fritz musste alles aufbieten, um den Tiebreak zu erreichen. Wie fies der Tennissport sein kann, zeigte sich dann. Ein 5:1 reichte nicht zum Satzgewinn und im Matchtiebreak war ein schmerzhaftes 8:10 die Quittung für die verpasste Chance.

Derweil war auch Thomas auf dem Court. Mal wieder gegen seinen alten Kontrahenten Iwan. Dieser ist ein besonderer Mensch, den Thomas aufgrund seiner Empathie und seines tollen Wesens echt ins Herz geschlossen hat. Leider ließ Iwan diese positiven Eigenschaften in der Umkleidekabine, denn er nervte Thomas sofort wieder mit seiner vertrackten Spielweise. Der Lichtenauer erwischte einen unterirdischen Start und erreichte gerade mal Anfängerniveau. Ohne wesentliche Gegenwehr ließ er sich mit einem auch noch 2.50 Euro teuren 0:6 vom Platz schießen. Dann erwachte sein Kampfgeist und plötzlich hatte Iwan einen echten Gegner. Wer weiß was geschehen wäre, wenn bei Satzball für Thomas Iwans Ball nicht auf die Linie geklatscht wäre. Von diesem neuerlichen Rückschlag erholte sich der Lichtenauer Teamkapitän nicht mehr und musste auch in Satz 2 ein 5:7 quittieren.

Holgers Match gegen Alexander Ruopp war eine einseitige Angelegenheit. Im Fachausdruck ist von einer Brille die Rede, die Holgers derzeitige Formstärke eindrucksvoll unterstreicht.

Zum Remis wären 2 Doppel nötig gewesen. Thomas an der Seite seines Tenniszwillings Radi stellten gegen Alexander und Helmut rasch auf 6:1/6:1 aber Iwan und Peter, in Summe 23 Jahre jünger als Leo und Holger, machten mit einem 2:6 und 1:6 den Sack zum Großhabersdorfer Gesamtsieg zu. Allerdings war dies ein mitreißendes Doppel mit langen und schnellen Ballwechseln, die manchen jüngeren Spielern Respekt abgenötigt hätten.

Unsere Gerlinde hatte für das gemeinsame Essen Schweinebraten, Klöße und Salat vorbereitet und beim Ausschank von Holgers Kräuterliesel stieg die Stimmung immer weiter. Unser Dank gilt auch Brigitte und Lilo für die Mithilfe und all unseren zahlreichen Fans, die wir diesmal zwar enttäuschten. Wir haben aber vor es schon kommenden Samstag gegen Rednitzhembach besser zu machen.